In Vigino:

Das Gehöft (masseria) wird erstmals in einer Tauschurkunde aus dem Jahr 1426 zwischen den Brüdern De Albricis aus Como und Antonio Della Porta, ebenfalls Bürger von Como, erwähnt. Im Jahr 1731 wurde das Gehöft von der Familie Della Croce aus Riva San Vitale an die Grafen Turconi verkauft, das bereits alle umliegenden Höfe und Ländereien besassen, und zwar im Tausch gegen das ebenso noble Gehöft La Brusata in Novazzano. Mit diesem Handel vervollständigten die Grafen Turconi ihre Investitionen in Castel San Pietro, die sich um ihren Landsitz, die Villa di Loverciano (heute gemeinhin als Villa Turconi bekannt), gruppierten. Die wertvollsten Produkte dieser Ländereien waren Wein, Seide aus der Seidenraupenzucht und später, um die Mitte des 20. Jahrhunderts, Tabak.

Mit dem Tod von Alfonso Turconi im Jahr 1805 ging das Gehöft mit einem Teil der umliegenden Ländereien an das Ospedale della Beata Vergine in Mendrisio über, und mit der Umstrukturierung des Ente Ospedaliero Cantonale gehört das Anwesen heute dem Kanton Tessin. Die gefährdeten Gebäudeteile wurden 2010 gesichert, während man darauf wartet, dass das Gehöft durch eine konservative Restaurierung als Kulturgut von kantonalem Interesse eine würdige Bestimmung erhält.